„Für beide Generationen ein echter Gewinn“: Almuth Fricke im Interview mit „Kultur macht stark“
© Almuth Fricke
Kulturelle Bildung schafft Räume, in denen Jung und Alt einander begegnen. Worauf es bei diesen Projekten ankommt, damit alle profitieren, beschreibt kubia-Leiterin Almuth Fricke in einem Interview, das auf der Website des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ erschienen ist.
In dem Gespräch betont Almuth Fricke, wie wichtig intergenerationelle Angebote und Projekte der Kulturellen Bildung sind, um Begegnung und Austausch der Generationen außerhalb der Familie zu ermöglichen. Wichtig sei, dass die Projektverantwortlichen die Teilnehmende dazu anregten, aktiv über ihr Miteinander zu reflektieren. Denn so könnten stereotype Zuschreibungen verändert werden.
Besonders wirksam ist kreatives Tun dann, wenn es Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten jenseits von generationeller Zugehörigkeit sichtbar macht und Dialoge ermöglicht. [...] Für beide Generationen ist vor allem der Perspektivwechsel ein echter Gewinn solcher Projekte – und daneben die Erkenntnis, dass Kreativität in jedem Alter entsteht.