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  • 08.11.2023

kubia-Magazin feiert Jubiläum – 25. Ausgabe der Kulturräume+ erschienen

Die 25. Ausgabe des kubia-Magazins nimmt die Museen in den Fokus und fragt nach ihrem Verhältnis zu den Älteren, nach der Zugänglichkeit ihrer Angebote und nach ihren Qualitätsstandards.

Der Internationale Museumsbund sieht die Aufgabe von Museen nicht mehr nur darin, kulturelles Erbe zu bewahren, zu erforschen und auszustellen, sondern verpflichtet sie auf Diversität, Nachhaltigkeit und Partizipation. Museen werden als inklusive Orte der Bildung, Freude, Reflexion und des Wissensaustauschs beschrieben. Ausgabe 25 des kubia-Magazins Kulturräume+ untersucht, ob und wie die Museen hierzulande diesen Anspruch insbesondere mit Blick auf ältere Menschen und Menschen mit Behinderung einlösen.

Im Interview beschreiben die Vorsitzenden des 2021 gegründeten Museumsverbands NRW, Doreen Mölders und Jens Stöcker, wie viele der über 1.000 Museen in Nordrhein-Westfalen daran arbeiten, ein diverses Publikum anzusprechen – etwa durch Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit oder entsprechende Vermittlungsformate. Marion Hesse-Zwillus vom Museumsdienst Köln erläutert, wie das in der Vermittlungspraxis aussehen kann.

Wie Museen einsame und sozial benachteiligte ältere Menschen erreichen, haben Laura Wehr und Andrea Kenkmann am Beispiel des Münchner „KulturSalon+“ erforscht. Dorothee Mammel stellt ihre Studie vor, in der sie sich mit Menschen mit Lernschwierigkeiten als Zielgruppe von Museen beschäftigt hat. Im Beitrag von Laura Oehms erfahren die Leser*innen, wie im partizipativen Museumslabor die Zukunft des Bergischen Museums neu gedacht wurde. Welche Stolpersteine auftauchen können, wenn Bürger*innen eine Ausstellung kuratieren, beschreibt Sara Smidt vom Davoser Kirchner-Museum.

Was ein gutes kulturelles Bildungsangebot für ältere Menschen – nicht nur im Museum – ausmacht, hat Miriam Haller untersucht und einen Qualitätsstern mit zwölf Leitprinzipien für die Kulturelle Bildung im Alter entwickelt, den sie in diesem Heft zur Diskussion stellt.

Dass Museumsarbeit häufig von älteren Menschen mit großer Leidenschaft ehrenamtlich geleistet wird, zeigt Jens Höhner in seiner Fotostrecke über ungewöhnliche Museen im Bergischen Land.

Sie können das Magazin als barrierefreies PDF herunterladen und lesen. Sie können diese Ausgabe auch kostenfrei bei uns per E-Mail an magazin@kubia.nrw bestellen.

Weitere aktuelle Nachrichten von kubia:

Fotomontage mit älteren Menschen auf einer Bühne und einer Hand die einen Papierstreifen mit der Aufschrift „Bildungsscheck 2.0“ hält.
  • 06.02.2026

Bildungsscheck 2.0 für die berufliche Weiterbildung

Mit dem Bildungsscheck 2.0 unterstützt die Landesregierung die berufliche Weiterbildung von Personen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Er kann für die Weiterbildung Kulturgeragogik eingesetzt werden.

Eine ältere Frau und eine jüngere sitzen sich gegenüber und halten mit den Mündern zwei gelbe Blüten oder ähnliches , die auf dünne Stäbe gesteckt sind. Im Hintergrund sitzen weitere Personen und beobachten die Szene, die Teil einer interaktiven Theaterperformance ist.
  • 06.02.2026

Jetzt anmelden: Fachtag Kulturgeragogik – Take care! Kulturgeragogik für eine neue Kultur der Sorge und Pflege

Der kubia-Fachtag Kulturgeragogik am 24. April 2026 im Kölner Seekabelhaus diskutiert Ambivalenzen der Sorge um das Alter(n) aus anthropologischer, sozialpolitischer und künstlerisch-kulturgeragogischer Perspektive. In Workshops werden erfolgreiche Beispiele kunst- und kulturgeragogischer Praxis vorgestellt, die Mut machen, gemeinsam eine neue Kultur der Sorge und Pflege zu entwickeln.

Graffiti an einem Brückenpfeiler aus Beton mit der großfächigen Aufschrift: "alt jung" und etwas kleiner darunter "Oma gegen rechts".
  • 06.02.2026

„Für beide Generationen ein echter Gewinn“: Almuth Fricke im Interview mit „Kultur macht stark“

Kulturelle Bildung schafft Räume, in denen Jung und Alt einander begegnen. Worauf es bei diesen Projekten ankommt, damit alle profitieren, beschreibt kubia-Leiterin Almuth Fricke in einem Interview, das auf der Website des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ erschienen ist.

Buchcover mit dem Foto eines älteren Mannes mit brauner Schürze, die eine Kachel bemaqlt. Im Hintergrund sind gemusterte Fliesen zu sehen. Text: „wissensdurstig.de. Mehr als nur Unterhaltung: Mit kultureller Bildung das Leben im Alter bereichern. Praxisleitfaden für die Bildungsarbeit mit älteren Menschen“.
  • 08.01.2026

BAGSO und kubia veröffentlichen Praxisleitfaden zur Kulturellen Bildung im Alter

Ziel des Leitfadens ist es, den Beitrag Kultureller Bildung zu Lebensqualität, persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe im Alter sichtbar zu machen. Er beschreibt zentrale Wirkungsweisen Kultureller Bildung, stellt typische Lern- und Erfahrungsorte vor und gibt konkrete Hinweise, wie Einrichtungen und Organisationen passende Rahmenbedingungen schaffen können.

Eine Gruppe von älteren Menschen, die auf einer Bühne tanzen.
  • 15.12.2025

Zertifikatskurs Kulturgeragogik: Jetzt bewerben und fit für die Kulturarbeit mit Älteren werden

Im Oktober 2026 startet der nächste Durchgang des Zertifikatskurses Kulturgeragogik. Zum dritten Mal bietet kubia die berufsbegleitende Weiterbildung zusammen mit Das Kulturgetriebe - Kulturarbeit und Weiterbildung an. In einer Info-Veranstaltung am Montag, 2. Februar 2026 um 18 Uhr beantworten wir online alle Fragen rund um die Weiterbildung. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

Das Cover der 29. Ausgabe des kubia-Magazins Kulturräume+ zeigt fünf ältere fünf Personen in einem realitätsnahen Comic-Stil, zwei von ihnen sitzen in Rollstühlen. Darunter steht „Superhelden mit Rollator – Die fantastischen Fliedners“ und weiter unter der Magazin-Titel „We care! Sorge und Solidarität in Kunst und Kultur“.
  • 10.11.2025

We care! Sorge und Solidarität in Kunst und Kultur: 29. Ausgabe der Kulturräume+ erschienen

Die aktuelle Ausgabe des kubia-Magazins zeigt, was Künste, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie kulturgeragogische Angebote zu einer neuen Care-Kultur beitragen. Die Kulturräume+ kann wie immer gedruckt oder als Online-Ausgabe gelesen werden.

14 Teilnehmerinnen von Kurs 11 der Weiterbildung präsentieren stolz ihre Zertifikate. In der hinteren Reihen stehen die Fachleitungen Jan Hochkamer und Almuth Fricke.
  • 07.11.2025

Weiterbildung Kulturgeragogik – Zertifikatsabschluss von Kurs 11

Am 7. November 2025 endete der 11. Kurs Kulturgeragogik mit einer eindrücklichen Präsentation der im Weiterbildungsverlauf entstandenen Projekte und der Zertifikatsübergabe an 14 Kulturgeragoginnen. Bewerbungen für Kurs 13, der im Oktober 2026 startet, sind ab sofort möglich.

Brigitte Schorn, Gerda Sieben und Almuth Fricke stehen lächelnd nebeneinander in einem hellen Raum. Gerda Sieben hält einen orange-gelben Blumenstrauß in den Händen.
  • 09.10.2025

Vorstandswechsel beim Institut für Bildung und Kultur: Brigitte Schorn folgt auf Gerda Sieben

Nach langjährigem Engagement stellte sich Gerda Sieben bei der Mitgliederversammlung des Instituts für Bildung und Kultur e. V. (ibk), dem Trägerverein von kubia, nicht erneut als Vorsitzende zur Wahl. Ihr Amt übernimmt die Kulturpädagogin Brigitte Schorn, die am am 9. Oktober 2025 zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde.

Eine Gruppe älterer Menschen in rosa-roten Kostümen
  • 01.10.2025

kubia im WDR – Radiointerview mit Almuth Fricke zum Weltseniorentag

Kreativität kennt kein Alter und steht auch für Lebensqualität. kubia-Leiterin Almuth Fricke war im WDR-Magazin Westart zu Gast und berichtete über Kulturprojekte von und mit älteren Menschen.

Prof. Dr. Hans Hermann Wickel und Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Wickel zeigt den Orden, Bothe präsentiert die Urkunde.
  • 24.09.2025

Bundesverdienstkreuz für Hans Hermann Wickel – Hohe Auszeichnung für musikgeragogisches Engagement

Prof. Dr. Hans Hermann Wickel ist Mitbegründer der interdisziplinären Fachdisziplin Musikgeragogik. 2011 hat er zudem gemeinsam mit kubia die Kulturgeragogik ins Leben gerufen. Der Musikwissenschaftler und Musiker setzt sich seit über 20 Jahren dafür ein, musikalische und kulturelle Angebote für Menschen im hohen Lebensalter zu schaffen.

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