
Tonspur(en) – Intergenerationelles Projekt zur Biografiearbeit

© Sandra Struzek
Seniorinnen und Jugendliche erkunden gemeinsam die Grenzen analoger Realität und digitaler Möglichkeiten.
2021 erforschen Seniorinnen und Jugendliche in einer offenen dreiwöchigen Werkstatt die Grenzen zwischen analoger Realität und digitalen Möglichkeiten. Dafür nutzen sie den elektronischen Baukasten „MaKey MaKey“, mit dem sich eine Schnittstelle zwischen stromleitenden Objekten und dem Computer herstellen lässt. Mithilfe von Kabeln und einer USB-Verbindung lassen sich so Bananen-Klaviere, Video-Game-Controller und interaktive Objekte bauen. Durch den täglichen Austausch entsteht eine generationenübergreifende Gruppen-Zusammengehörigkeit. Inhaltlich erfolgt der intergenerationelle Austausch zu Beginn über Biografiearbeit, die mit Interviews startet, damit sich die Teilnehmenden untereinander besser kennenlernen.
Die teilnehmenden Seniorinnen fertigen mit Hilfe von Knete persönliche Gegenstände, die sie anschließend mit dem Designer Christian Dünow großformatig aus Pappe als Klangkörper nachbauen. Der Musiker Philipp Neumann nimmt währenddessen mit den Jugendlichen den akustischen Part in Form von Anekdoten aus dem Leben der Seniorinnen auf. Im Anschluss daran fügen beide Gruppen die Installation zu Gesamtbild zusammen. So werden die unterschiedlichen Biografien hör- und greifbar.
Projektträger: Caritasverband Düsseldorf e.V
Projektleitung: Sandra Struzek, Julia Scheps, Sylvia Sievers
künstlerische Leitung: Christian Dünow, Philipp Neumann
Kooperationspartner: Demenznetz Düsseldorf, Zentren Plus Düsseldorf, Caritas: „vielfalt.viel wert.“; youngcaritas