I Am the First Lesbian I Ever Met – Partizipatives Videoprojekt für und mit älteren lesbischen Frauen
© the artists, Foto: Kai Werner Schmidt | Dani und Sheilah Restack, I AM THE FIRST LESBIAN I EVER MET, 2024, Düsseldorf
Ziel ist es, die Unsichtbarkeit von älteren Frauen im Allgemeinen und älteren lesbischen Frauen im Besonderen in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen.
Das Projekt „I Am the First Lesbian I Ever Met“ findet im Rahmen des Festivals VIDEONALE.20 (11.04.–15.08.2025 im Kunstmuseum Bonn und in der Stadt Bonn) statt und thematisiert das Queersein im Alter mit Fokus auf ältere lesbische Frauen.
Der Titel bezieht sich auf ein früheres Projekt der Künstlerinnen Dani und Sheila ReStack und zitiert eine Teilnehmerin, die darin ihrer persönlichen Erfahrung als lesbisch lebende Frau Ausdruck verlieh. Für die VIDEONALE.20 führen die Künstlerinnen gemeinsam mit älteren lesbischen Frauen aus Bonn ein partizipatives Videoprojekt durch, das im Stadtraum präsentiert wird. Ziel ist, auf Unsichtbarkeit älterer Frauen im Allgemeinen und älteren lesbischer Frauen im Besonderen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Die Frauen erarbeiten eine Ausstellung, die von den Lebensgeschichten der Porträtierten, der Geschichte der Frauen- und Lesbenbewegung sowie dem älteren queeren Leben erzählt. Die Ausstellung im Projektraum Flow dient als Ort der Information, der Begegnung und des Dialogs zwischen verschiedenen Generationen queerer Menschen und allen Interessierten. Zusätzlich erarbeiten die teilnehmenden Frauen mit eingeladenen Expert*innen begleitende Veranstaltungen wie einen queer-lesbischen Nachmittag für jüngere und ältere lesbische Frauen, einen performativen Abend „Queers & Friends“ sowie ein Erzählcafé, in dem fünf Frauen der älteren Generation über ihr Leben und ihr Engagement für lesbische Sichtbarkeit erzählen. Dabei entstehen Netzwerke der Unterstützung und Solidarität.
Projektträger: Videonale e. V.
Projektleitung: Theresa Samimizad und Tasja Langenbach
Künstlerische Leitung: Dani ReStack, Sheilah ReStack und weitere Künstler*innen
Ausstellung im Projektraum Flow
© David Ertl