Einladend und barrierefrei: Inklusive Öffentlichkeitsarbeit im Kulturbereich
© Icons: Kulturamt der Stadt Köln
Zentraler Bestandteil inklusiver Kulturarbeit ist die Ansprache diverser Zielgruppen. Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen oder Wahrnehmungsweisen soll es selbstverständlich möglich sein, sich eigenständig über Angebote zu informieren und diese zu nutzen. Zugänglichkeit beginnt dabei nicht erst bei der Veranstaltung selbst, sondern im Vorfeld: Wie erfahre ich davon? Was erwartet mich? Wie reise ich an und wie ist es um die Barrierefreiheit vor Ort bestellt?
In diesem Workshop erfahren und diskutieren Akteur*innen aus Kultur und Kultureller Bildung, wie sie ihre Öffentlichkeitsarbeit barrierefrei, einladend und diskriminierungssensibel gestalten können. Im Fokus stehen grundlegende Prinzipien inklusiver Kommunikation sowie konkrete Formate und Techniken, die PR-Inhalte zugänglich machen. Beispiele aus der inklusiven Kulturpraxis veranschaulichen, wie unterschiedliche Behinderungen, etwa eine Sehbeeinträchtigung, körperliche Einschränkungen oder nicht sichtbare Behinderungen, von Anfang an mitgedacht werden können. Interaktive Übungen und Austauschformate unterstützen dabei, Ansätze für die eigene Arbeit zu entwickeln.
Durchgeführt wird der Workshop vom MEISTERWERK MENSCH e. V. aus Witten, der sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Kultur und Sozialraum engagiert.
Referentinnen
- Vivien Birkner, Sonderpädagogin
- Chantal Priesack, Psychologin und Sängerin
- Dorit Remmert, Diplom-Pädagogin und Sozialmanagerin
Die Referentinnen bringen ihre Erfahrungen als Inklusionsmanagerinnen im Kulturbetrieb und eigenen Behinderungsperspektiven in den Workshop ein.
Infos zur barrierefreien Teilnahme
In Kooperation mit:
MEISTERWERK MENSCH e. V.
Teilnehmende
Der Workshop richtet sich gemäß unseren Teilnahmebedingungen vorrangig an Personen, die im Bereich der Kultur und Kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen aktiv sind. Die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt. Sollten mehr Anmeldungen eingehen, als Plätze vorhanden sind, werden die Plätze vorrangig an Akteur*innen aus NRW vergeben.