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  • 26.11.2026

Sorge und Kulturelle Bildung – Ein Gespräch mit Akteur*innen aus NRW

Zwei Theaterprojekte im Fonds Kulturelle Bildung im Alter stellen dieses Jahr Care und Tätigkeiten des Sorgens und Kümmerns in den Mittelpunkt. Gleichzeitig sind beide an einen Ort angebunden, der Menschen zusammenbringt und damit einen gesellschaftlich-sozialen Sorgeauftrag erfüllt.

Das Kulturforum in Burscheid schaut in seinem generationenübergreifenden Theaterprojekt Care – Sich kümmern aus unterschiedlichen Perspektiven auf Fürsorge: Wer kümmert sich um wen – in Familien, im Alter, in der Gesellschaft?

Die Theatergruppe im Raum-B im interkulturellen Zentrum Köln-Buchheim besteht aus Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. In der Produktion Mein Körper ist mein Tempel widmen sie sich der Situation älterer, pflegebedürftiger Frauen mit Einwanderungsgeschichte und verschaffen diesen Sichtbarkeit. Es geht gleichermaßen um Selbstsorge wie um Sorge für andere.

Im Gespräch geben die verantwortlichen Künstler*innen und Organisator*innen Einblicke in die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Care und in ihre Erfahrungen mit fürsorgebezogenen Arbeitsprozessen: Welche Aspekte von Sorgearbeit wurden herausgearbeitet? Welche waren den Darsteller*innen besonders wichtig? Inwiefern hat sich das Thema Care auf die Gruppe ausgewirkt? Wo zeigten sich in der generationenübergreifenden Gruppe Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Bewertung und Wahrnehmung von Fürsorge?

Referent*innen

Stefanie Elbers ist Tanz- und Bewegungspädagogin sowie Choreografin. Im Bürger*innentheater ist sie für körperorientierte Improvisation und choreografische Elemente zuständig.

Franziska Schneeberger lebt in Köln und arbeitet freischaffend in den Freien Darstellenden Künsten. Sie begleitet Künstler*innen wie z.B. äöü und Constantin Leonhard dramaturgisch bei Stückentwicklungen, entwickelt Audiowalks mit Ruhrorter und tritt mit MFK Bochum in eigener künstlerischer Leitung auch als Performerin auf. Seit 2025 leitet sie eine Theatergruppe mit Seniorinnen im Raum-B der Diakonie, in der auch Inhalte ihrer laufenden Body-Mind Centering Ausbildung Anwendung finden.

Joanna Kischka studierte Medien- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seitdem konzipiert und realisiert sie partizipative Kultur- und Bildungsprojekte für unterschiedliche Träger und Institutionen, darunter die Montag Stiftung, Urbane Künste Ruhr und die Caritas Deutschland. Derzeit leitet Joanna Kischka das KulturForumBurscheid, ein soziokulturelles Zentrum im Bergischen Land und initiierte unter anderem das intergenerationelles Bürger*innentheater.

Oleg Zhukov ist Schauspieler, Regisseur, Autor und Mitbegründer des international gefragten Theaterkollektivs subbotnik. Er hat langjährige Erfahrung in der partizipativen Theaterarbeit sowie in der Arbeit mit diversen Gruppen. Er ist künstlerischer Leiter des Bürger*innentheater im Kulturforum Burscheid.

Infos zur barrierefreien Teilnahme

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Mehrere ältere Personen führen auf einer hell ausgeleuchteten Bühne eine Tanzszene auf. Sie tragen helle Kleidung und stehen eng beisammen. Der Raum ist in blaues Licht getaucht.
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