Kultur mit wem? Teilhabegerechtigkeit in der Kultur
© Medienlabor HHU Düsseldorf
Wie lässt sich Teilhabegerechtigkeit in der Kultur erreichen?
In vielen Städten vermitteln Initiativen kostenfreie Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen an Menschen mit wenig oder keinem Einkommen. Zahlreiche Nutzer*innen dieser Angebote sind 60 Jahre und älter. Für sie sind es oft nicht nur fehlende finanzielle Mittel, sondern auch intersektionale Barrieren, die sie vom Kulturbesuch abhalten, z. B. wenn Armut mit einer dauerhaften Beeinträchtigung einhergeht.
Welches Transferwissen kann kulturellen und sozialen Einrichtungen dabei helfen, kulturelle Teilhabe(-gerechtigkeit) für armutsbetroffene Ältere zu ermöglichen? Wie kann die Vermittlungsarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen dabei helfen, Barrieren zu überwinden? Diese und andere Fragen werden Themen des Inputs sein und im nachfolgenden Gespräch zur Diskussion stehen.
Referentin
Christine Stender (Jahrgang 1991) ist Kulturwissenschaftlerin und seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort ist sie angegliedert an den Masterstudiengang „Kunstvermittlung und Kulturmanagement“. In ihrer Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit den Themen kulturelle Teilhabe, Publikumsforschung und den Potenzialen von (digitaler) Kulturvermittlung. Im bundesweiten Forschungsprojekt „Kulturelle Partizipation und Citizen Science“ hat sie die Kulturnutzung von armutsbetroffenen Menschen untersucht. Neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit ist sie ehrenamtlich in den Vorständen der Kulturliste Düsseldorf e.V. und der Bundesvereinigung kulturelle Teilhabe e.V. aktiv.