Ziel
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Die Methode möchte jenseits des kognitiven Zugangs zu den jeweiligen Kunstwerken eine bewegte Praxis anbieten. Die Entstehungswege und Motive der Kunstwerke werden physisch erfahrbar und in einem öffentlichen Experimentierraum erforscht. Durch Bewegungs-Scores und individuell von den Teilnehmenden gewählte, bewusste Entscheidungen, um sich mit dem Kunstwerk in Relation zu setzen, werden die Tanzenden selbst zum künstlerischen Element. Auf diese Weise kann das ästhetische Potenzial des Zufalls im Rahmen einer Gruppenimprovisation erfahren werden.
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Bezug zum Thema Alter(n)
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Das Angebot ist altersunabhängig. Die praktische Erforschung richtet sich jedoch nicht an einen sportlichen, jungen und beweglichen Körper. Es eignen sich Ausstellungen oder Kunstwerke , die den menschlichen Körper in seiner Verletzlichkeit, Nonkonformität Individualität oder im Alterungsprozess zeigen.
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Voraussetzungen, Format und Raum
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Für die Methode kommen neben Werken von Rebecca Horn auch Werke von u. a. Annegret Soltau, Maria Lassnig, Otto Dix, Käthe Kollwitz, Pablo Picasso oder Francis Bacon in Frage – oder Werke einer aktuellen, lokalen Ausstellung, mit der die Gruppe in Resonanz treten kann.
Es wird ein Museumsraum benötigt, in dem Bewegung möglich ist, ohne dass die Kunstwerke gefährdet werden. Dazu muss im Vorfeld eine Absprache dazu mit der Museumsleitung erfolgen. Sollte die Nutzung des Museumsraums nicht möglich sein, kann auch ein Tanzstudio oder ein Bewegungsraum in einer Senior*innen-Einrichtung genutzt werden.
Die Methode eignet sich für eine altersspezifische oder generationsgemischte Gruppe (10 bis 20 Personen) mit unterschiedlichen körperlichen Möglichkeiten. Die Gruppe muss sich nicht kennen. Das Zusammentreffen kann situativ und einmalig sein.
Der Workshop ist so aufgebaut, dass er von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen inklusiv umgesetzt werden kann. Tanzvermittelnde müssen sensibel für die Notwendigkeiten und Bedarfe der Teilnehmenden sein. Die Bedarfe können bei der Anmeldung erfragt werden (z. B. Sitzgelegenheiten, Gebärdendolmetschung, Tandem-Arbeit für Menschen mit (Seh-)Beeinträchtigung). Eine Vorerfahrung mit inklusiven Gruppen ist empfehlenswert.
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Material
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Handspiegel aus Pappe rund (Durchmesser 5 cm) und eckig (ca. 10x 15 cm), bestellbar
Falls nicht im Museum mit den Originalen gearbeitet werden kann: Fotoprints, digitale Projektionen/Beamer oder Kataloge
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