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Zwei ältere Frauen nebeneinander auf einer Bühne. Eine legt den Arm über den erhobenen Unterarm der anderen. Im Hintergrund bewegt sich eine weitere Person. Alle tragen helle Kleidung.

© Matthis Volkmar | Temptation, Silke Z. & David Vogel, 2024

Dossier: Tanz und Alter(n)

kubia-Dossier #1 | herausgegeben mit Silke Z. resistdance | Autorin: Lea Spahn
Vier ältere Frauen stehen in einem hellen Raum und bewegen Arme und Oberkörper. Drei von ihnen stehen rechts nah beieinander und tragen dunkle Hosen und Oberteile. Eine Frau steht etwas entfernt rechts. Siw trägt ein blaues Oberteil.

© Franz Kimmel

Editorial: Vorhang auf!

Mit diesem Dossier über Tanz und Alter(n) laden wir Tanzvermittler*innen und Tanzgeragog*innen zum Austausch über Methoden und zur Reflexion der eigenen Praxis ein.

Die Choreografin und Tanzvermittlerin Silke Z. hat hierzu den Anstoß gegeben, den kubia gern aufgegriffen hat. Gemeinsam mit der Tanzwissenschaftlerin Lea Spahn haben wir dieses Dossier entwickelt.

Mit zunehmendem Alter stehen Menschen seltener auf Bühnen, nehmen weniger selbstverständlich an künstlerischen Prozessen teil und sind im zeitgenössischen Kunstdiskurs unterrepräsentiert. Silke Z. versteht ihre Arbeit als Gegenbewegung zu dieser Unsichtbarkeit. Sie lädt die ältere Generation ein, sich tanzend zu zeigen, Räume einzunehmen und ins Rampenlicht zu treten. Getragen von ihrer Faszination für die Kraft, Präsenz und gelebte Weisheit des älteren Körpers bindet sie deshalb seit vielen Jahren immer wieder bewusst ältere Tänzer*innen in ihre choreografischen Arbeiten ein.

Seit 2020 entwickelt sie in künstlerischen Laboren spezifische Methoden für die tänzerische und performative Arbeit mit älteren Menschen. Aus dieser künstlerischen und persönlichen Auseinandersetzung heraus entstand die künstlerische Forschungsarbeit „The Ageing Body“. Ihr liegt die Überzeugung zugrunde, dass Alter(n) nicht als Defizit, sondern als vielschichtiger Erfahrungsraum verstanden werden muss. Denn Altern betrifft uns alle – und doch wird es gesellschaftlich häufig einseitig betrachtet.

Ein Meilenstein war die Fachtagung „Tanzkunst & Alter(n)“, die Silke Z. gemeinsam mit Kolleg*innen im Jahr 2022 in Köln initiierte. Die kulturwissenschaftliche Alter(n)s- und Bildungswissenschaftlerin Miriam Haller von kubia sprach dort über „Un/doing Age. Performativität und Performanzen des Alter(n)s“. Künstler*innen und Tanz-Forschende kamen zusammen, um Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft miteinander zu verbinden. Es entstanden tragfähige Brücken zwischen theoretischer Reflexion und konkreten künstlerischen Projekten. Der dort begonnene Dialog über Arbeitsweisen, Haltungen und Methoden wirkt bis heute fort – und bildet die Grundlage für das vorliegende Dossier.

In Folge der Tagung entstand die Idee zu einem größeren Bühnenprojekt in Kooperation mit dem Schauspiel Köln und dem Regisseur David Vogel. Gemeinsam mit ihm konzipierte Silke Z. das Festival „One Night Stand“ und produzierte das Bühnenstück „Temptation“. Die Tanzschaffende Andrea Marton (München) sowie die Choreograf*innen Pascal Sangl und Lisa Thomas (Ludwigsburg) wurden eingeladen, weitere künstlerische Produktionen mit älteren Menschen zu entwickeln. Im Zentrum standen Fragen nach Alter(n), Sichtbarkeit und Sexualität – Themen, die gesellschaftlich oft tabuisiert werden und im performativen Raum neue Ausdrucksformen fanden.

Das vorliegende Dossier dokumentiert und reflektiert Methoden, Haltungen und Erfahrungen, die daraus hervorgegangen sind. Es versteht sich als Einladung, den älteren Körper nicht nur mitzudenken, sondern ihn als künstlerische Kraftquelle anzuerkennen – auf der Bühne wie im gesellschaftlichen Diskurs.

Es ist ein Beitrag zur künstlerischen Altersforschung und zur Weiterentwicklung einer performativen Praxis, die den älteren Körper als ästhetisches Potenzial begreift.

Das Dossier versteht sich als methodischer Werkzeugkasten und zugleich als Diskursraum, in dem Alter(n) als produktive Kategorie künstlerischer Arbeit neu verhandelt wird. Darüber hinaus gibt es Hinweise zu den Besonderheiten in der Arbeit mit Älteren und stellt (wissenschaftliche) Materialien, ein Glossar sowie Podcasts mit Tanzvermittlerinnen zur Verfügung, die seit langem tanzgeragogisch arbeiten.

Das Dossier soll weiter wachsen – melden Sie sich deshalb gerne bei uns, sowohl mit Methoden als auch mit Diskursbeiträgen, die Sie zum Dossier beisteuern möchten!

Silke Z. / resistdance
Almuth Fricke und Miriam Haller / kubia

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Einführung

Foto aus der Produktion „CAREambolage“ vom Zartbitter-Ensemble: Mehrere ältere Männer und Frauen stehen barfuß dicht nebeneinander auf einer Bühne. Sie haben Kissen um ihre Oberkörper gebunden und heben die angwinkelten Arme so, dass sie zum Teil die Gesichter verdecken. Sie tragen helle Kleidung.
  • Fachdiskurs

Zeigt euch! Ältere Menschen im Tanz

Alternde Körper sind im Tanz immer noch selten. Doch in der Freien Szene wächst der Mut, sie als künstlerische Ressource zu begreifen.

Podcast „Tanzkunst mit älteren Menschen“

In diesem dreiteiligen Podcast sprechen Tanzwissenschaftlerin Lea Spahn und drei Choreografinnen über tanzkünstlerisches Arbeiten mit älteren Menschen. Im Mittelpunkt stehen alternde Körper in Bewegung, biografische Methoden und die Frage, wie Tanz ambivalente Bilder vom Altern sichtbar machen kann.

Eine ältere Frau und ein älterer man proben lachend, Rücken an Rücken stehend eine Tanzszene unterstützt von einer weitere älteren Frau, die neben ihnen stehend ihre Haltung ausrichtet.
  • Interview

„Der Körper wird im kreativen Spiel alternslos“ – Tanzkunst mit älteren Menschen #1

In der ersten Podcast-Folge spricht Lea Spahn mit Silke Z. über ihre Tanz-Labore für die Generation Plus, über Spielfreude, lustvolle Zwischenräume und Erschöpfung als Methode.

Zwei ältere Frauen stehe in einer tänzerischen Bewegung voreinander. Sie haben beide kurze graue Haare, die hintere kurze und glatt, die vordere lockig. Im Hintergrund tanzt eine weitere Frau.
  • Interview

„Ich arbeite nicht mit den Unmöglichkeiten, sondern mit den Möglichkeiten“ – Tanzkunst mit älteren Menschen #2

In der zweiten Podcast-Folge spricht Lea Spahn mit Andrea Marton über ihr Anliegen, neue Bilder des Alters zu entwickeln, Normen zu hinterfragen und den alten Körper als gesellschaftlich relevanten Ausdruck zu begreifen.

Lisa Thomas, eine ältere frau mit kurzem grauen Haar und Brille steht in einem schwarzen ärmellosen Oberteil mit über dem Kopf verschränkten Armen auf einer dunklen Bühne. Um ihre Oberarmre ist ein schwarzer, dehnbarer Stoffstreifen gewickelt.
  • Interview

„Jeder Körper trifft in jedem Alter performativ Entscheidungen, die zu einer besonderen Bewegungssprache führen“ – Tanzkunst mit älteren Menschen #3

In der dritten Folge mit Lisa Thomas geht es darum, wie wir uns von normschönen Körpern im Tanz verabschieden können, um dem Eigensinnigen mehr Raum zu geben.

Das Besondere an der tanzkünstlerischen Arbeit mit älteren Menschen

In neun Punkten haben wir zentrale Erkenntnisse aus der Praxis von Tanzkünstlerinnen zusammengefasst, die seit vielen Jahren mit älteren Menschen arbeiten.

Methodensammlung Tanzgeragogik

Hier sammeln wir Methoden aus der tanzkünstlerischen Praxis mit älteren Menschen. Die Nutzung und Weiterentwicklung in der eigenen Praxis ist ausdrücklich erwünscht. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie eigene Methoden zu diese Sammlung beitragen möchten!

Weitere Einträge werden geladen.

Andrea Marton mit vier Frauen im Tanzlabor Ü60
  • Methode

Solo für ein Körperteil: Auswahlmöglichkeit für Improvisation

Mit dieser Methode entstehen individuelle Ausdrucksmöglichkeiten für tänzerische Improvisation je nach Präferenzen und Bewegungsspielräumen der Teilnehmenden. Eine Methode von Andrea Marton – mit Video-Tutorial.

oto eines großen, nahezu leeren Ausstellungsraums mit weißen Wänden und einem zweigeteilten Boden: links ein heller, weißer Bereich, rechts dunkle Holzdielen. Im Vordergrund hält eine Hand eine quadratische Spiegel- oder Reflexionsfläche in die Kamera. Darin sind verzerrte Spiegelungen mehrerer Personen sowie geschwungene helle Linien zu sehen. Am oberen Rand der Spiegelung erscheint der spiegelverkehrte Schriftzug „PERFORMANCE“. Links im Raum steht eine Person in weiter dunkler Kleidung nahe einer Türöffnung.
  • Methode

Tanz geht raus, Kunst kommt rein: Tanz und Bildende Kunst

Ausgehend von einem Tanzworkshop in einer Kunst-Ausstellung wurde diese Methode für die Begegnung mit Werken der Bildenden Kunst entwickelt. Eine Methode von Andrea Marton.

Mehrere ältere Männer und Frauen stehen barfuß auf einer Bühne und bewegen sich in unterschiedliche Richtungen. Ein Mann in der Mitte hebt beide Arme und hält ein Bündel Kabel. Andere halten Gestelle mit hängenden Objekten oder tragen große weiße Blöcke. Alle tragen Alltagskleidung.
  • Methode

Sich mit Einschränkungen bewegen: Wesentlichkeit und freiwillige Beschränkung als essenzielle Methode

Das Erleben von Einschränkung stellt eine künstlerische Herausforderung dar. Grundlegend sind regelmäßige Übungen zur Wahrnehmung und Beweglichkeit unserer Körperteile. Eine Methode von Lisa Thomas.

Mehrere ältere Frauen auf einer Bühne: Eine sitzt auf einem weißen Würfel, während eine andere hinter ihr ein braunes Stoffteil über ihren Arm stülpt, während die dritte daran zieht. zieht. Im Hintergrund sitzt eine weitere Person auf einem Würfel.
  • Methode

Tanz mit Hocker: Sinnlichkeit als Basis einer Bewegungssprache für den alten Körper

Der direkte Hautkontakt zu physisch wahrnehmbaren Strukturen und Texturen wie Boden, Wand, Objekte, Kleidung oder Partner*in aktiviert die Sinne. Eine Methode von Lisa Thomas – mit Video-Tutorial.

Eine ältere Frau steht auf einer Bühne und trägt eine jüngere Frau, die ihren Kopf umklammert, auf dem Rücken. Sie hält ein Blatt Papier mit der Aufschrift „belastbar“. Im Hintergrund hängen weitere Zettel, u. a. mit der Aufschrift „nutzlos“. mit einzelnen Wörtern.
  • Methode

WIR – Das Alphabet: Wie bin ich von A bis Z?

Jede*r schreibt ein eigenes Porträt in Form eines Alphabets als Fundament für die (Er-)Findung von Bewegungen. Eine Methode von Silke Z. – mit Video-Tutorial.

Mehrere ältere Menschen stehen im Freien auf einer Straße und strecken beide Arme nach vorn und oben. Ein Mann im Vordergrund trägt ein rotes Langarmshirt. Im Hintergrund sind eine Mauer mit Graffiti, ein Bus und ein vorbeifahrender Radfahrer zu sehen.
  • Methode

Die Schwärmerei: Sichtbar werden in der Öffentlichkeit

Die Gruppe bewegt sich als Ensemble im Gleichklang wie ein Fischschwarm durch den öffentlichen Raum. Eine Methode von Silke Z.

Glossar

Wir erklären zentrale Begriffe und Konzepte rund um Tanzkunst und Alter(n).

Mehr zum Thema

Mehrere ältere Personen führen auf einer hell ausgeleuchteten Bühne eine Tanzszene auf. Sie tragen helle Kleidung und stehen eng beisammen. Der Raum ist in blaues Licht getaucht.
  • Fachdiskurs

Un/doing Desire? Performative Neuverhandlungen von Sexualität und Begehren im Alter im Rahmen des Tanz-Festivals „One Night Stand“

Unter dem Titel „One Night Stand“ leistete das „Festival zu Alter(n), Sexualität und Sichtbarkeit“ 2024 einen lustvollen Beitrag zur Neuverhandlung von Sexualität und Begehren im Alter.

Eine Frau mit roter Plüschjacke, Hotpants und Plateauschuhen sitzt mit angewinkelten Beinen auf einer Drehscheibe
  • Porträt

Dance Your Skin – Ein Plädoyer für sichtbares Alter

Mit den Künstlerinnen der interdisziplinären Performance „DanceYourSkin“ traf sich kubia-Mitarbeiterin Imke Nagel nach einer Aufführung in den Kölner ehrenfeldstudios zum Gespräch.

Mehrere Personen bewegen sich in einem Raum
  • Performance
  • ·
  • Tanz
  • ·
  • Alter
  • ·
  • 2021

The Distant Body – Ein tänzerisches Forschungslabor

Cover Kulturräume+ 10/2016. Foto von Stephan Haeger der Produktion "Zerberus oder was wurde eigentlich aus Eurydike?" des Solinger Tanztheaters 55+ "Meine Zeit - ein Raubtier". Ältere Tänzer*innen in grauen Trikots umringen eine Frau, die eine Wolfsmaske aus Pappkarton trägt.
  • Magazin
  • 2016

Leidenschaft Tanz – In jedem Alter

In dieser Ausgabe der Kulturräume+ bitten wir zum Tanz. Tanzen macht Spaß und hält fit. Aus wissenschaftlicher Sicht fördert Tanzen auf einmalige Weise bis ins hohe Alter die Neuroplastizität unseres Gehirns und nimmt so positiven Einfluss auf Alterungsprozesse. Die Bandbreite reicht von zeitgenössischer Choreografie über das Alter(n) und mit Älteren bis zum Sitztanz für Hochaltrige.

Das Buchcover von „Ageing Trouble! – Theorie, Diskursgeschichte und Praxis der Performativen Kulturgeragogik“ von Miriam Haller zeigt zwei Fotos von älteren Frauen auf einer Bühne, die Schilder hochhalten, auf denen u. a. „mutig“, „echt“ und „vollschlank“ steht.
  • Fachbuch
  • 2026

Ageing Trouble! Theorie, Diskursgeschichte und Praxis der Performativen Kulturgeragogik

„Ageing Trouble“ steht für Unbehagen gegenüber Altersstereotypen und Ageismus, Aufbegehren und eigensinnige Bildungsprozesse im Alter. In einer Monografie, die im transcript-Verlag erschienen ist, entwirft Dr.in Miriam Haller eine performative Kulturgeragogik aus performativitätstheoretischer Sicht, die Ageing Studies mit kultureller Altersbildung verbindet.

Cover des Buches „Biography Matters.Feministisch-phänomenologische Perspektiven auf Altern in Bewegung“ von Lea Spahn zeigt eine nackte Person von hinten. Der Bildausschnitt ist so gewählt, dass Nacken, rechte Schulter und der erhobene rechte Oberarm zu sehen sind. Das Cover hat einen orangefarbenen Hintergrund.
  • Fachbuch
  • 2022

Biography Matters – Feministisch-phänomenologische Perspektiven auf Altern in Bewegung

Biographien können nicht nur als gesellschaftlich kontextualisierte, narrative Sinnkonstruktionen erscheinen, sondern als ein "Un/doing" in ihrer prozesshaften Zeitlichlichkeit und Materialität. Lea Spahn stellt diese leibkörperliche Dimension von sozialer Praxis ins Zentrum ihrer Untersuchung.

Cover des Creability Praxishandbuchs mit dem Untertitel „Kreative und künstlerische Tools für die inklusive Kulturarbeit“ und einer diagonal in Grün und Rosa geteilten Grafik mit einfach gezeichnete Figuren, Tieren und Formen auf der rosa-farbigen Fläche.
  • Arbeitshilfe
  • 2020

Creability Praxishandbuch – Kreative und künstlerische Tools für die inklusive Kulturarbeit

Die Methoden-Sammlung von Un-Label enthält praktische künstlerische Tools, um Kunst- und Kulturarbeit inklusiv zu gestalten. Zahlreiche Methoden sind für die tanzgeragogische Praxis geeignet.

  • Infoblatt

Ageismus: Vom Altersbild zur Benachteiligung

In diesem Infoblatt erklären wir, was Ageismus gegenüber älteren Menschen ist und wozu er führt.

Cover der Broschüre „X-it! Selbst-Reflexion für Tanzvermittler*innen in der Kulturellen Bildung“ von Lea Spahn und Martin Stern
  • Arbeitshilfe
  • 2019

X-it! Selbst-Reflexion für Tanzvermittler*innen in der Kulturellen Bildung

Die Publikation von Lea Spahn und Prof. Dr. Martin Stern macht Angebote zur (Selbst)-reflexion in Form von acht Fokuspunkten, die spezifische Bereiche von Tanzvermittlung auffächern.

Henk Borgdorff (2011): Wo stehen wir in der künstlerischen Forschung? In: Ritterman, Janet et al (Hrsg.): Kunst und Forschung. Können Künstler Forscher sein?  Edition Angewandte. Springer: Wien, New York, S. 29-57.

Gabriele Brandstetter (2018): Der ewige Künstler? Von der Ausdehnung der Tanzzone, in: Das Theater-Magazin. https://www.der-theaterverlag.de/theatermagazin/dtm/theatermagazin-11-2018/tanzen-im-alter/ (letzter Zugriff am 09.07.2026)

Gabriele Brandstetter und Nanako Nakajima (Hrsg.) (2017): The Aging Body in Dance A cross-cultural perspective. London: Routledge.

Anke Haarmann (2019): Artistic Research. Eine epistemologische Ästhetik. Bielefeld: transcript.

Miriam Haller (2020/2010): Undoing Age: Die Performativität des alternden Körpers im autobiographischen Text. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE. https://www.kubi-online.de/artikel/undoing-age-performativitaet-des-alternden-koerpers-autobiographischen-text (letzter Zugriff am 16.06.2026).

Miriam Haller und Susanne Martin (2022): Ageing trouble tanzen! Theoretische und tänzerische Erkundungen zur Performativität des Alter(n)s. In: Angie Hiesl und Roland Kaiser (Hrsg.): War schön. Kann weg… Alter(n) in der Darstellenden Kunst. Berlin: Theater der Zeit, S. 29-45.

Miriam Haller (2026): Ageing Trouble! Theorie! Diskursgeschichte und Praxis der Performativen Kulturgeragogik. transcript.

Angie Hiesl und Roland Kaiser (Hrsg.) (2022): War schön. Kann weg…Alter(n) in der Darstellenden Kunst. Berlin: Theater der Zeit.

Rainer Keller und Michael Meuser (Hrsg.) (2017): Alter(n) und vergängliche Körper. Wiesbaden: Springer VS.

Susanne Martin (2017): Dancing Age(ing): Rethinking Age(ing) in and through Improvisation Practice and Performance. Bielefeld: transcript.

Hanne Seitz (2023): Performative Forschung. Denkanstöße zum forschenden Umgang mit ideologisch aufgeladenen Architekturen und öffentlichen Räumen. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE. https://www.kubi-online.de/artikel/performative-forschung-denkanstoesse-zum-forschenden-umgang-ideologisch-aufgeladenen (letzter Zugriff am 16.07.2024).

Hanne Seitz (2015/2012): Performative Research. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE. https://www.kubi-online.de/artikel/performative-research (letzter Zugriff am 19.06.2026).

Lea Spahn (2022): Biography Matters. Feministisch-phänomenologische Perspektiven auf Altern in Bewegung. Bielefeld: transcript.

Beteiligte

Portraitfoto von Silke Z.
© Beppo Leichenich

Silke Z. entwickelte und tourte über 40 Tanzproduktionen im In- und Ausland, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Sie gründete und leitet die ehrenfeldstudios, eine intergenerative, inklusive Produktions- und Veranstaltungsstätte für den zeitgenössischen Tanz in Köln. Hier initiiert Z. Vermittlungs- und partizipativen Angebote, die die Teilhabe an künstlerischen Prozessen in den Fokus nehmen. Sie erarbeitet mit einem altersgemischten Ensemble Bühnenproduktionen und Festivalformate und fokussiert sich in den letzten Jahren verstärkt auf die Entwicklung von künstlerischen tanzforschenden Laboren für Senior*innen: The Ageing Body.
www.resistdance.de


Porträt von Miriam Haller
© nadinepreiss.de

Miriam Haller (Dr.in) ist kulturwissenschaftliche Alterns- und Bildungswissenschaftlerin. Sie arbeitete lange Jahre in der Leitung des Gasthörer- und Seniorenstudiums sowie des Center for Aging Studies (CEfAS) der Universität zu Köln. Seit 2019 verantwortet sie den Bereich Forschung bei kubia.


Porträtfoto von Almuth Fricke in einer gelben Bluse vor einem türkisfarbenen Hintergrund
© nadinepreiss.de

Almuth Fricke, Literaturwissenschaftlerin (M.A.) und Diplom-Kulturmanagerin, gründete und leitet seit 2008 das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia). Sie entwickelte zahlreiche, zum Teil internationale Forschungsvorhaben und Modellprojekte zur Kulturellen Bildung und zur Teilhabe im Alter. Zudem ist sie Mitgründerin und Fachleiterin des Zertifikatskurses Kulturgeragogik und gehört zahlreichen kulturpolitischen Gremien an.

Porträt von Dr.in Lea Spahn
@ Philipps-Universität Marburg

Lea Spahn (Dr.in) versteht sich als Forschende und Performerin mit feministischer Haltung – meistens in und durch Bewegung. Sie ist Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) für Körperbildung/Tanz sowie Modulverantwortliche im Weiterbildungsmaster „Kulturelle Bildung an Schulen“ an der Philipps Universität Marburg. Lea ist Co-Initiatorin des deutsch-tschechischen Agronauts*Collective, das performative Forschung in mehr-als-menschlichen Lebenswelten erprobt. Sie ist seit vielen Jahren Tanzvermittlerin mit einem Fokus auf somatische Erfahrungen, Improvisation und sinnliches Erleben und seit 2026 als Spahn+Glikson Ko-Kuratorin des partizipativen Tanzfestivals ROTATIONS in Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Zeitgenössischer Tanz und Alter(n), Körperlichkeit und Leiblichkeit, ästhetische und Kulturelle Bildung, das Leben in mehr-als-menschliche Kollektiven sowie politische Ökologien.

Porträt von Andrea Marton
@ Verena Eccardt

Andrea Marton ist als Tanzschaffende seit 1990 tätig. Sie choreografiert, koordiniert und leitet Projekte für Kinder, Jugendliche (im schulischen und außerschulischen Kontext) und Erwachsene  (bis ins hohe Alter) für die Bühne und den öffentlichen Raum, vor allem im Raum München.
www.andrea-marton.de


Porträtfoto von Lisa Thomas. Sie hat kurze graue Haare, trägt eine dunkle Hornbrille und eine weißes T-Shirt.
© Axel Brauch

Lisa Thomas, ist freie Künstlerin, Performerin, Choreografin und Dozentin im Bereich Tanzkunst und Alter. Der Fokus ihrer künstlerischen Arbeit liegt in intergenerationellen und interdisziplinären Projekten, live improvisierten Performances und einer feministischen Recherche zur Ästhetik des alternden Körpers im Tanz. Von 2005 bis 2026 war sie künstlerische Leiterin des Altentanztheaters Zartbitter und des Festivals VielFalten in Ludwigsburg.
www.lisa-thomas.de
www.zartbitterensemble.com

Ihre Fragen und Anregungen

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Almuth Fricke

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Silke Z.

Choreografin und Tanzvermittlerin