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WIR – Das Alphabet: Wie bin ich von A bis Z?

von Silke Z.

Video-Tutorial

Steckbrief

Idee

Die Fragestellung lautet: Wie bin ich von A bis Z? Jede*r schreibt ein eigenes Porträt in Form eines Alphabets und nutzt hierzu ausschließlich Eigenschaftswörter zu jedem Buchstaben von A bis Z. Im weiteren Prozess bildet diese Sammlung das Fundament für die (Er-)Findung von Bewegungen und den gemeinsamen Austausch darüber.

Ziel

Erstellung eines Skriptes aus Eigenschaftswörtern von A bis Z, die in der Biografie der teilnehmenden Person verankert sind und als Grundlage für die spätere Bewegungs- und Materialentwicklung dienen. Das Vorlesen dient der persönlichen Öffnung innerhalb der Gruppe und verbindet die Teilnehmenden miteinander.

Bezug zum Thema Alter(n)

Es geht in dieser Methode um eine kreative Selbstbeschreibung, die nicht nur auf alter(n)s-spezifische Eigenschaften bezogen sein muss, aber sein kann. Im Austausch in der Gruppe und der Bewegungsentwicklung können Zusammenhänge mit Altersselbstzuschreibungen oder Fremdzuschreibungen liebevoll, ironisch, witzig und ausdrucksstark sichtbar werden.

Zeit

60 Minuten

Material

DIN-A3Papier und Stifte

Musik

Für das erste Zeigen in der Gruppe kann es hilfreich sein, Musik zu spielen, z. B. „Opto File 1“ von Alva Noto. Die Bewegungsabläufe können aber auch in Stille gezeigt werden.


Ablauf

  • Die Vermittlerin lädt alle Teilnehmer*innen ein, sich Eigenschaftswörter zu jedem Buchstaben des Alphabetes auszudenken – bezogen auf die Frage: Wie bin ich von A bis Z? Jede*r schreibt ein eigenes Porträt in Form eines Alphabets und nutzt hierzu ausschließlich Eigenschaftswörter. z. B. A =albern, B = begabt, C = charmant etc.
  • Wenn alle Teilnehmer*innen fertig sind, werden die Alphabete in der Gruppe vorgelesen; z. B. lesen alle das A, dann das B vor.
  • Im nächsten Schritt werden die Teilnehmer*innen aufgefordert drei bis acht Begriffe (je nach Zeitumfang) aus ihrem Alphabet auszuwählen und dazu Bewegungen zu entwickeln. Hierzu arbeitet die Gruppe gemeinsam im Raum, aber jede*r entwickelt eigenes Material und fixiert es, so dass es wiederholbar ist. In diesem Schritt ist es nicht wichtig, die einzelnen Bewegungen aneinanderzureihen.
  • Für die Bewegungen stehen folgende Kategorien zur Auswahl:
  1. Eine BewegungsFORM: die Bewegung hat einen ganz klaren Start, einen Verlauf und ein deutliches Ende. Sie ist wiederholbar.
  2. Eine BewegungsIMPROVISATION: Die Bewegungen folgen einem Gefühl und geben dieses in einer Improvisation wieder. Sie ist wiederholbar.
  3. Eine BewegungsHALTUNG: Die Bewegung wird in einem stillen Bild festgehalten.
  • Während dieser Entwicklungsphase kann im Hintergrund begleitende Musik abgespielt werden.
  • Im nächsten Schritt wird das entwickelte Material von den Teilnehmer*innen als Solo vor der Gruppe gezeigt. Es ist hier nicht wichtig, wie viele Begriffe in der vorgegebenen Zeit entwickelt werden konnten. Gezeigt wird, was da ist.Während der ersten Präsentation wird keine Musik gespielt. Zur Unterstützung können die Zettel mit den Begriffen dienen. Diese können auch von einer*einem der anderen Teilnehmer*innen vorgelesen werden. Oder sie werden während der Präsentation auf den Boden gelegt.

Alternativen

Es können je nach inhaltlicher Fokussierung auch andere Variationen des Alphabets genutzt werden, z. B. Fremdzuschreibung: Ein*e Teilnehmer*in schreibt über eine andere teilnehmende Person ein Alphabet.


Video: Hanna Held

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